
40 Spielerinnen, vier Mannschaften und ein klares Ziel: Entwicklung!
21 Sep
40 Spielerinnen, vier Mannschaften und ein klares Ziel: Entwicklung!
Die weibliche C-Jugend der HSG Fürther Land geht mit breiter Brust in die neue Saison. Und das darf man durchaus wörtlich nehmen:
40 Spielerinnen, vier Mannschaften und ein klares Ziel: Entwicklung!
Die weibliche C-Jugend der HSG Fürther Land geht mit breiter Brust in die neue Saison. Und das darf man durchaus wörtlich nehmen: Rund 40 Spielerinnen gehören aktuell zum C-Jugend-Bereich – und ein Großteil davon zieht seit Beginn der neuen Saison, eigentlich bereits seit den Osterferien, richtig gut mit.
Die Vorbereitung verlief entsprechend sehr zufriedenstellend. Die Trainingsbeteiligung war hoch, die Mädels zeigten Einsatz und auch inhaltlich konnte intensiv gearbeitet werden. Eine gute Grundlage also für eine Saison, in der die HSG erneut mit vier C-Jugend-Mannschaften an den Start geht.
C1 erneut in der Regionalliga
Mit der C1 wurde das große Ziel erreicht: Regionalliga – und damit die höchste Spielklasse im weiblichen C-Jugend-Handball in Bayern.
Und das trotz namhafter Abgänge. Mit Simay Ipci und Mia Muranovic verlassen zwei Spielerinnen die Mannschaft in Richtung HC Erlangen. Auch Jana Glenk wird künftig überwiegend in der B-Jugend aktiv sein und wird dazu ebenfalls für Erlangen auflaufen.
Trotz dieser Verluste konnte die Mannschaft in der Qualifikation überzeugen und sich den Platz in der Regionalliga sichern.
Die Vorbereitung der C1 lässt dabei durchaus aufhorchen. Bereits zu Beginn der Sommerferien absolvierte die Mannschaft ein zweitägiges Trainingslager beim TV Großwallstadt und nahm anschließend an einem Blitzturnier teil, bei dem man sich unter anderem mit Großwallstadt und Kleenheim-Langgöns messen konnte.
Zum Abschluss folgte ein weiteres Trainingslager mit nahezu komplettem Kader. Dazu kam ein Testspiel gegen Helmbrechts-Münchberg, einen Oberligisten, der seine Qualifikation ebenfalls souverän gemeistert hatte. Auch hier konnte die HSG ihre spielerische Qualität unter Beweis stellen.
Die C1 geht damit mit viel Selbstvertrauen in die neue Regionalliga-Saison.
Das Ziel ist klar: Wir wollen zeigen, dass die HSG Fürther Land weiterhin zu den Top-Adressen im bayerischen Mädchenhandball gehört.
C2: Ziel verpasst – aber jetzt erst recht!
Nicht ganz nach Wunsch lief dagegen die Qualifikation der C2.
Der Versuch, ebenfalls den Sprung in die Oberliga zu schaffen, gelang diesmal nicht. Die Mannschaft musste sich mit der Bezirksoberliga zufriedengeben.
Das ist sicherlich nicht das ursprünglich gesteckte Ziel gewesen. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung im weiblichen Jugendhandball in Bayern, dass die Konkurrenz stärker wird. Immer mehr Vereine intensivieren ihre Nachwuchsarbeit und investieren in die Ausbildung ihrer Spielerinnen.
Die HSG nimmt diese Entwicklung als Ansporn.
Die Bezirksoberliga wurde sicher erreicht – und jetzt heißt es:
Angreifen, entwickeln und zeigen, was in der Mannschaft steckt.
C3 und C4: Weil Entwicklung Spielzeit braucht
Neben C1 und C2 gehen mit C3 und C4 zwei weitere Mannschaften in den Bezirksligen an den Start.
Warum?
Weil für uns im Jugendhandball nicht nur die leistungsstärksten Spielerinnen zählen.
Spielzeit ist Entwicklung.
Je mehr Verantwortung eine Spielerin übernehmen darf, je mehr Entscheidungen sie auf dem Spielfeld treffen muss und je mehr Spielsituationen sie erlebt, desto größer ist die Chance, sich weiterzuentwickeln.
Genau deshalb möchten wir möglichst vielen Spielerinnen echte Spielanteile ermöglichen.
Und auch unsere D-Jugendlichen sollen frühzeitig Erfahrungen sammeln. Die C4 bietet dabei zusätzlichen Raum, um jungen Spielerinnen den Einstieg in den C-Jugend-Handball zu ermöglichen – insbesondere auch vor dem Hintergrund einer sehr kleinen D-Jugend-Bezirksoberliga-Staffel.
Ein Kader, der für Aufsehen sorgt
Dass die Arbeit der HSG Fürther Land mittlerweile über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus wahrgenommen wird, zeigt auch die Entwicklung des C1-Kaders.
Mit Kiara Schultheiß konnte eine Kader-Torhüterin vom MTV Stadeln gewonnen werden.
Darüber hinaus haben Ida Grasser, Nele Tiefenthaler, Maya Horn und Melanie Kister ihr Zweit- beziehungsweise Drittspielrecht bei der HSG und werden die Mannschaft in der Regionalliga verstärken.
Besonders bemerkenswert: Mit Maya und Melanie nehmen zwei weitere Spielerinnen sogar den weiten Weg aus Regensburg auf sich, um bei der HSG auf höchstem Niveau spielen und trainieren zu können.
Das ist ein starkes Signal für die Entwicklung des Vereins.
Der Ruf der HSG Fürther Land als Ausbildungsverein wächst.
Und genau das ist der Anspruch.
Nicht einfach nur Spiele gewinnen.
Nicht einfach nur Meisterschaften sammeln.
Sondern Spielerinnen besser machen.
Technik entwickeln. Entscheidungen verbessern. Selbstvertrauen aufbauen. Verantwortung übernehmen. Und langfristig Spielerinnen für den eigenen Erwachsenenbereich ausbilden.
Natürlich gehören Ergebnisse dazu. Sie sind ein Gradmesser für die geleistete Arbeit. Aber sie sind nicht das alleinige Ziel.
Jetzt wird es ernst!
Trotz der starken Abgänge geht die C1 mit viel Zuversicht in die neue Saison. Der Kader besitzt Qualität, die Vorbereitung war stark und die Neuzugänge bringen zusätzliche Impulse.
Jetzt soll sich das auch auf der Platte zeigen.
Erlangen, Ismaning und die anderen Topteams dürfen sich auf die HSG freuen.
Wir wollen nicht nur dabei sein.
Wir wollen mitspielen. Wir wollen ärgern. Und wir wollen zeigen, dass guter Mädchenhandball auch aus Fürther Land kommt.
Der Startschuss fällt am 27. September in der heimischen Biberthalle – unserer „Biberthölle“!
Und das gleich mit einem echten Doppelspieltag:
weibliche B-Jugend – Regionalliga vs. SV München Laim
weibliche C1 – Regionalliga vs. SV München Laim
11:30 Uhr – Anwurf der C1
Wir wollen die Biberthalle wieder zur Hölle für unsere Gäste machen!
Kommt vorbei, macht Lärm und unterstützt unsere Mädels beim Start in die neue Regionalliga-Saison.
40 Spielerinnen. Vier Mannschaften. Ein gemeinsamer Anspruch: besser werden.






