
HSG Fürther Land zeigt Moral, muss sich aber in Münchberg geschlagen geben
27 Sep
SG Helmbrechts/Münchberg - HSG Fürther Land 34:29
HSG Fürther Land zeigt Moral, muss sich aber in Münchberg geschlagen geben
Zum Auftakt in die neue Saison musste sich die weibliche A-Jugend der HSG Fürther Land bei der SG Helmbrechts/Münchberg mit 29:34 geschlagen geben.
Dabei musste die HSG noch auf einige Spielerinnen verzichten und ging somit mit einem kleineren Kader in das erste Saisonspiel. Umso erfreulicher war, dass die Mannschaft bereits viele Elemente, die in den vergangenen Wochen im Training erarbeitet wurden, im Spiel umsetzen konnte.
Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und gingen zunächst mit 2:0 in Führung. Die HSG ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und fand zunehmend besser ins Spiel. Über Tore von Sina Luther, Alena Oelsner und Mathilda Frisch konnte die HSG immer wieder den Anschluss herstellen. Nach 21 Minuten stand es 10:10.
Auch defensiv zeigte die HSG über weite Strecken eine griffige und engagierte Abwehr. Die Mannschaft arbeitete gut zusammen und konnte bereits viele der im Training erarbeiteten Abläufe und Absprachen auf die Platte bringen. In der Phase vor der Halbzeit fehlte allerdings die Konsequenz, sodass sich die SG Helmbrechts/Münchberg durch schnelle Gegenstöße noch vor der Pause deutlich absetzen konnte. Innerhalb weniger Minuten zogen die Gastgeberinnen von 10:10 auf 19:12 davon.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG dann eine starke Reaktion. Die Mannschaft blieb konzentriert, arbeitete weiter engagiert in der Abwehr und kam auch offensiv wieder besser ins Spiel. Besonders Torwart Finn Groetsch konnte in der zweiten Halbzeit einige starke Paraden zeigen und hielt seine Mannschaft damit mehrfach im Spiel.
Kurz nach der Halbzeit musste die HSG allerdings einen weiteren Rückschlag verkraften: Sina Luther verletzte sich und konnte im weiteren Spielverlauf nicht mehr mitwirken. Bis dahin hatte sie mit sechs Treffern, darunter fünf verwandelten Siebenmetern, einen wichtigen Beitrag zum HSG-Angriff geleistet.
Trotz des Ausfalls kämpfte die HSG weiter und konnte den Rückstand zwischenzeitlich deutlich verkürzen. Über Alena Oelsner und Nele Jantzen kam die Mannschaft immer wieder zu wichtigen Treffern. Auch in der Schlussphase blieb die HSG engagiert und gab sich zu keinem Zeitpunkt auf.
Am Ende konnte die HSG die zweite Halbzeit sogar mit 17:15 für sich entscheiden. Die Hypothek aus der Schlussphase der ersten Halbzeit war jedoch zu groß, um die Partie noch einmal komplett zu drehen. Die SG Helmbrechts/Münchberg brachte ihren Vorsprung über die Zeit und gewann letztlich mit 34:29.
Als weiteres positives Detail nahm die HSG eine makellose Siebenmeterbilanz mit aus dem Spiel: Alle sieben Strafwürfe wurden verwandelt. Sina Luther traf vor ihrer Verletzung fünfmal vom Punkt, anschließend übernahm Nele Jantzen und verwandelte ihre beiden Siebenmeter ebenfalls sicher.
Trotz der Niederlage nimmt die HSG Fürther Land einige positive Erkenntnisse aus dem ersten Saisonspiel mit. Gerade die Entwicklung nach der Halbzeit, die griffige Abwehr über weite Phasen, die bereits sichtbare Umsetzung vieler Trainingsinhalte und die kämpferische Leistung bis zum Schluss machen Mut für die kommenden Aufgaben. Die SG Helmbrechts/Münchberg zeigte insgesamt eine gute Leistung und konnte die Partie verdient für sich entscheiden.






