
Erfolgreicher Saisonstart – aber noch nicht unser bestes Gesicht
28 Sep
HSG Fürther Land - SV München Laim 28:25
Erfolgreicher Saisonstart – aber noch nicht unser bestes Gesicht
28:25-Heimsieg gegen den SV München Laim. Endlich wieder Regionalliga!
Am vergangenen Sonntag startete unsere weibliche C1 vor heimischer Kulisse in der Biberthalle in die neue Saison. Die Vorfreude war groß – und das völlig zurecht. Nach einer starken Vorbereitung mit vielen Highlights und positiven Testspielen ging die Mannschaft selbstbewusst in das erste Ligaspiel. Gegen den SV München Laim sah man sich durchaus in der Favoritenrolle und wollte direkt mit einem Erfolgserlebnis in die Saison starten.
Das ist gelungen. 28:25 – die ersten beiden Punkte sind auf unserem Konto.
Ganz so souverän, wie wir uns das vorgenommen hatten, war der Weg dorthin allerdings nicht.
Gerade in der Abwehr war von dem, was wir in der Vorbereitung bereits gezeigt hatten, diesmal nur wenig zu sehen. Wir standen zu statisch, arbeiteten zu wenig im Verbund und ließen uns immer wieder von den Münchnerinnen überlaufen. Dadurch kamen die Gäste zu einfachen Torchancen. Glücklicherweise konnten wir uns in dieser Phase auf unsere Torhüterinnen verlassen, die mit einigen starken Paraden dafür sorgten, dass wir trotz unserer Fehler immer im Spiel blieben.
Auch im Angriff fehlte uns über weite Strecken die nötige Bewegung. Zu häufig warteten wir auf den Ball, anstatt selbst aktiv zu werden. Es gab zu viele Einzelaktionen und zu wenig Zusammenspiel. Unser eigentlich so wichtiges Durchspielen kam kaum zur Geltung. Besonders ärgerlich: Unsere Außenspielerinnen standen teilweise völlig frei – doch der letzte Pass kam nicht. Und wenn wir dann doch zum Abschluss kamen, machten wir es der gegnerischen Torhüterin durch unkonzentrierte Würfe teilweise ziemlich einfach.
Kurz gesagt: Das war definitiv nicht unser A-Game
Aber auch genau solche Spiele gehören zu einer Saison. Entscheidend ist, dass man auch dann, wenn nicht alles funktioniert, am Ende die zwei Punkte holt. Und genau das haben wir geschafft. Wir haben gekämpft, uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und das Spiel letztlich mit 28:25 für uns entschieden.
Jetzt heißt es allerdings: ehrlich sein, analysieren und besser werden.
Wir haben nun drei Wochen Spielpause. Diese Zeit wollen und müssen wir nutzen, um im Training wieder zu unserer eigenen Stärke zurückzufinden. Mehr Bewegung, mehr Zusammenspiel, mehr Aggressivität im Abwehrverbund und vor allem: wieder mehr von dem Handball zeigen, den wir in der Vorbereitung bereits auf die Platte gebracht haben.
Denn am 18. Oktober um 17:00 Uhr wartet in der Biberthalle bereits die nächste Münchner Mannschaft auf uns: HT München.
Und dann wollen wir ein anderes Gesicht zeigen. Ein Gesicht, das zeigt, was in dieser Mannschaft wirklich steckt.
Die ersten zwei Punkte sind da. Jetzt geht es darum, die nächsten Schritte zu machen.






